Ausstellung: Antitext: Zensur und Repression in der Sowjetunion

Ausstellung: Antitext: Zensur und Repression in der Sowjetunion
29. Juni 2026 bis 29. Juli 2026 | 08:00–18:00 Uhr


Verbrannt, zensiert, versteckt, verfolgt: Im Mittelpunkt der Wanderausstellung „Antitext“ stehen Texte von ukrainischen Autor*innen und Kulturschaffenden, die sowjetischer Repression ausgesetzt waren. Sie präsentiert Werke und Geschichten des Widerstands ukrainischer Schriftsteller*innen, deren Erbe bewahrt wurde. In der Ausstellung haben Sie die Möglichkeit, mit interaktiven Elementen wie QR-Codes in die verlorenen und wiederentdeckten Texte einzutauchen. Zudem verdeutlichen Grafiken, wie Zensur und Selbstzensur die literarischen Arbeiten geprägt haben. Sie ermöglicht einen Blick in die Geschichte der Ukraine und ihrer nationalen Identität durch ihre literarischen Schätze, die häufig im Verborgenen bewahrt werden mussten.
Am 24. Februar 2022 musste die Ausstellung im Literaturmuseum Charkiw wegen des russischen Angriffskrieges abgebaut, verpackt und in Sicherheit gebracht werden. Trotzdem setzt das Literaturmuseum in Charkiw seine Bemühungen fort, das ukrainische Kulturerbe zu bewahren und zu erforschen – u.a. mit der Wanderausstellung bei uns in Ostfildern.
Die Ausstellungseröffnung findet am 30.06. mit Beiträgen von Prof. Dr. Klaus Gestwa (Universität Tübingen) und Dr. Viktoria Lowack (Charkiw/Universität Tübingen) statt.
Die Ausstellung ist täglich von 08.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (in den Ferien nur vormittags). Am Wochenende und an Feiertagen ist sie geschlossen.


Veranstalter
vhs Ostfildern
Preis
kostenfrei
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